Acers Iconia: Konkurrenz will Haptik-Problem lösen (Foto: FlickrCC/Microsoft)
Cambridge (pte013/16.08.2011/12:10) - Die herkömmliche physische Tastatur, die der Computer einst von der Schreibmaschine übernommen hat, könnte bald auch auf Notebooks ausgedient haben. Touchscreen- Keyboards werden bald konventionelle Vorgänger ersetzen, glaubt Christopher Mims im Branchenblog "Technology Review". Anzeichen dafür sind jüngste Patent-Vorstöße wie etwa von Apple oder IBM (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110725023).
Suche nach dem Tipp-Gefühl
Seit 2010 die Tablet-Einführung den virtuellen Keyboards enormen Aufwind gegeben hat, scheint das Monopol der Tastatur mit Druckknöpfen gebrochen. Die Grenzen zwischen Tablet und Notebook verschwimmen zusehends, wobei Acer mit seinem Iconia Dual-Screen-Tablet zu den Vorreitern zählt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20100913012 ). Das Gerät besteht aus zwei mit einem Drehgelenk verbundene Tablets, von denen eines als komplett virtuelles Eingabegerät operieren kann.
Warum dieser Ansatz bisher noch wenig Widerhall fand, liegt wohl an der haptischen Schwäche der Touchscreen-Eingabe. Erste Verbesserungsvorschläge waren bisher aus funktionsfähigen Prototypen im Smartphone-Revier zu sehen, wie etwa die fühlbaren Icons bei Nokia (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20100929029 ). Ende Juli hat Apple seine Version eines haptischen Feedback-Systems patentiert. Kleine vibrierende Motoren unter dem Display machen dabei den Fingern vor, dass sie ein physisches Keyboard berühren.
Freiheit der Steuerung
Laut Macworld-Blogger Andy Ihnatko gibt es somit alles, was ein "Folio-Computer" braucht, der vor Tipp-intensiven Apps nicht kapitulieren muss und seine Eingabeform auf jede erdenkliche Aufgabe abstimmen kann. "Videobearbeitung und Daten organisieren wird somit leichter, und endlich kann ein elektronisches Buch genauso wie ein Buch halten", so der Experte. Auch landestypische Tastatur-Unterschiede sind damit kein Problem mehr.
Zu den größten Vorteilen virtueller Keyboards gehört die Freiheit, mit der App-Entwickler ihre Eingabeform definieren können und dabei etwa Gesten, Zeichenwerkzeuge und Knöpfe miteinander kombinieren, so Mims. Die Ironie dabei: Man kehrt somit wieder genau zu den Eingabeformen zurück, die man bei der Entwicklung des Computers hinter sich ließ. "Statt der guten alten Tastatur nachzutrauern, sollte man hinterfragen, ob die Idee gut war, sie einst zur wichtigsten Schnittstelle der Kommunikation mit der Welt zu machen", rät der Blogger.
Das Glühlampenverbot ist ein weiterer Beweis des großen Einflusses der Wirtschaftslobby auf die EU-Richtlinien und Verordnungen. Der Bürger wird nicht gefragt, obwohl es gute Gründe gegen das Verbot gibt.
Allgemeines (Wikipedia)
Europäische Union
Die EU-Kommission gab im Dezember 2008 bekannt, dass auf der Basis der Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG stufenweise Herstellungs- und Vertriebsverbote von Lampen geringer Energieeffizienz in den Mitgliedsländern umgesetzt werden.[15]Der Verkauf bereits in Verkehr gebrachter Glühlampen bleibt aber weiterhin erlaubt. Mitte April 2009 ist die entsprechende EG-Verordnung 244/2009[16] in Kraft getreten. Zuvor wurden die Anforderungen wegen umfangreicher Kritik erneut beraten; der Umweltausschuss des EU-Parlaments beschloss am 17. Februar 2009 mit 44:14 Stimmen, daran festzuhalten.[17]Verkaufsverbot, Herstellungsverbot und Glühlampenverbot sind umgangssprachliche Bezeichnungen für das Verbot. Irland plante als erster Staat der EU, bereits den Verkauf von Glühlampen geringer Energieeffizienz ab Januar 2009 zu verbieten.[18] Bereits auf dem Markt befindliche betroffene Produkte dürfen auch nach den genannten Terminen noch verkauft und gehandelt werden, es dürfen jedoch keine verbotenen Produkte mehr innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden und an Handel oder Endverbraucher geliefert werden. Die Herstellung von Glühlampen ohne Erfüllung der Norm für den Export in Länder außerhalb der EU ist weiter erlaubt. Der Zoll soll seit September 2009 Paketsendungen auf verbotene Leuchtmittel kontrollieren.[19] Lampen mit mattiertem Glas müssen bereits seit der ersten Stufe der Anforderungen (seit September 2009) die Energieeffizienzklasse A haben; das bedeutete ein Verkaufsverbot für mattierte Glühlampen. Da mattierte Lampen keine Punktlichtquelle wie die klaren Lampen darstellen, lassen sie sich in ihrer Funktion nach Auffassung der EU-Kommission durch verfügbare Energiesparlampen direkt ersetzen. Für Lampen mit klarem Glas, also Punktlichtquellen, gelten in Abhängigkeit von ihrer Leistungsaufnahme folgende Mindestanforderungen:
seit September 2009: ab 100 Watt Energieeffizienzklasse C; darunter Energieeffizienzklasse E
seit September 2010: ab 75 Watt Energieeffizienzklasse C; darunter Energieeffizienzklasse E
ab September 2011: ab 60 Watt Energieeffizienzklasse C; darunter Energieeffizienzklasse E
ab September 2012: Energieeffizienzklasse C für alle
2014 steht die gesamte Regelung auf dem Prüfstand, um die Erfahrungen auszuwerten und um neue technische Entwicklungstrends zu berücksichtigen.
ab September 2016: Energieeffizienzklasse B für alle, Ausnahmen für einige Halogenlampen mit Effizienzklasse C, für die es derzeit noch keinen geeigneten Ersatz gibt.
Derzeit sind herkömmliche Glühlampen in den Effizienzklassen D, E und F verfügbar; Halogenlampen (230 Volt) erreichen teilweise die Effizienzklasse C. Niedervolt-Halogenlampen werden nicht in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Neben den Anforderungen an die Energieeffizienz gelten bereits ab der ersten Stufe auch strengere Qualitätsanforderungen an die weiteren Betriebseigenschaften, wie die Lebensdauer, den Lichtstromrückgang, die Schaltfestigkeit, die Anlaufzeit (bis 60% des Lichtstroms erreicht sind) sowie Anforderungen an die Produktinformationen auf Verpackungen und Katalogen. Speziallampen, beispielsweise zur Verwendung in Kraftfahrzeugen, in der Fahrradbeleuchtung, in Kühlschränken, Backöfen oder der Medizin[20], sind von den Verboten nicht betroffen; ebenso Lampen besonders kleiner und großer Leistung (Lichtstrom unter 60 Lumen oder über 12000 Lumen). Ebenfalls nicht betroffen sind Reflektorlampen, die einen gebündelten Lichtstrahl abgeben, da es zu diesen Lampen bisher keine ausreichend verbreiteten Alternativen gibt. Für Leuchtstofflampen und Hochdruckentladungslampen gilt die EG-Verordnung 245/2009.[21]
Welche Lampen die EU erlaubt und welche sie verbietet:
* 8-10 Mal längere Lebensdauer verglichen mit der Glühlampe
* mehr Lichtausbeute verglichen mit der Glühlampe
* laut EU angeblich ein Mittel zum Klimaschutz * Ankurbelung der Lampenindustrie da Energiesparlampen wesentlich teuerer sind.
* Ankurberlung der Abfallwirtschaft. Energiesparlampen müssen wegen ihres Quecksilbergehaltes als Sondermüll entsorgt werden.
Das Wiener Internet Stadtmagazin Wien-Konkret hat viele Nachteile der neuen Energiesparlampen zusammengetragen:
Nachteile der Energiesparlampe:
* Weder die Lichtleistung, noch das Abstrahlverhalten, noch die Lichtzusammensetzung (fehlendes Rotlicht) können Glühbirnen adäquat ersetzen * Energiesparlampen haben kein kontinuierliches Farbspektrum (wie zB die Sonne oder die Glühlampe).
* Flimmerlicht: Das erforderliche Schaltnetzteil dieser Lampen erzeugt elektromagnetische Impulse von 40.000 Hertz und 100 Hertz, die ein sehr belastendes Flimmern darstellen. Energiesparlampen-Frequenzen überlagern sich mit Bildschirm-Abstrahlungen, was zu heftigen Flimmereffekten führen kann. Die elektrischen Wechselfelder der Energiesparlampen überschreiten die TCO- Zertifizierung für strahlungsarme Bildschirme. Eine einzige Sparlampe am Arbeitsplatz macht also den Effekt eines strahlungsarmen Bildschirms zunichte.
* Augen-Belastung: Das Energiesparlampenlicht enthält im Gegensatz zur Glühbirne (siehe Grafik) einen viel zu hohen schmalbandigen kurzwelligen Blauanteil. Dieser schädigt die Rezeptorzellen der Netzhaut oxidativ und treibt die Entwicklung der Makuladegeneration voran, ein heute ohnehin schon weit verbreitetes Problem. In der Makula lutea gibt es nur sehr wenig Rezeptoren für blaue Lichtanteile, weswegen diese Frequenzen durch das gelbe Pigment Lutein herausgefiltert werden müssen, um die Stelle des schärfsten Sehens zu schützen. Die Menge des verfügbaren Pigments ist aber am Blauanteil der natürlichen Lichtverhältnisse dimensioniert. Blau übersättigtes Kunstlicht kann daher nur zum kleinen Teil gefiltert werden, der Rest schädigt die nicht mehr geschützten Sinneszellen. Ferner verändert das gebündelte kurzwellige blaue Licht den kolloidosmotischen Zustand der Augenlinse und führt zum grauen Star, und an der Hornhautoberfläche des Auges entsteht stressbedingte Trockenheit.
* Nervenstörungen: Diese Lichtblitze belasten das zentrale Nervensystem erheblich. Es ist bekannt, daß die Zunahme von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schwindel, innerem Vibrieren, Muskelfaszikulationen, Zuckungen sowie epileptiformen Hirnströmen bei sensiblen Personen und Kindern signifikant ist.
* Immun-und Hormonstörung: Der durch den Blauanteil bedingte Lichtstress überreizt die Zirbeldrüse (Melatonin) und die Hypophyse und damit auch die Regulation des Immun- und Hormonsystems.
* Psychische Störungen: Nicht nur, dass man im Kaltlicht der Energiesparlampen wesentlich älter aussieht (nämlich geisterhaft), es bewirkt auch gehäufte schlechte Stimmung, Antriebslosigkeit und Depressionen speziell in der dunklen Jahreszeit (Winter). Das Kaltlicht der Sparlampen sind das Ende jeglicher Gemütlichkeit und Romantik.
* Köperverletzung: Dr. med. Alexander Wunsch aus Heidelberg: "Wenn man den Menschen die Möglichkeit nimmt, in der dunklen Jahreszeit sonnenähnliches Licht zu bekommen,“ sei das eine Körperverletzung. „Das ist für mich ein totalitärer Eingriff".
* Energiesparlampen enhalten meistens flüssiges Quecksilber - weswegen im Einsatz in Kinderzimmer abgeraten wird. Warum eigentlich nur in Kinderzimmern nicht und bei Erwachsenenzimmern schon?. Warum wurde Quecksilber im Fiederthermometer verboten und warum bleibt Quecksilber dann bei Energiersparlampen erlaubt?´
* Die Energieeinsparungen sind oft geringer, als die von der EU offiziell angegebenen 80 %. Dadurch, dass man in Österreich ohnedies mehr als das halbe Jahr Heizen muß ist in Summe die Energieersparnis null. Denn je weniger Wärem die Glühlampe abgibt, desto mehr muß ein Raum geheizt werden.
* Helligkeit geht mit der Zeit verloren. In einer von "Ökotest" durchgeführten Versuchsreihe war diese schon nach 2.000 Betriebsstunden auf 43 Prozent gesunken.
* Auch die Betriebsdauer von Energiesparlampen ist oft kürzer als offiziell angegeben. Und eine hohe Betriebsdauer wäre wichtig, um die entsprechenden Einsparungen zu erzielen.
* Verzögerungseffekt: Noch immer haben die Sparlampen den Nachteil, dass sie teils mehrere Minuten brauchen, bis sie die volle Strahlkraft erreicht haben. * Immerhin bleiben Halogen-Lampen weiterhin erlaubt, welche auf den Punkt gebracht kleine Glühlampen mit Reflektor sind.
* Elektrosmog im Hochfrequenzbereich: Energiesparlampen verursachen ein hochfrequentes Elektrosmogfeld. Das kann wiederum, ähnlich wie andere hochfrequenz-abstrahlende Geräte, wie z.B. Handies oder LAN-Router, Beschwerden verursachen. PErsonen, die mit hochfrequenzstrahlung Probleme haben, sollten 1,5 Meter Abstand halten.
* Dadurch, dass Energiesparlampen v.a. Quecksilber enthalten, sind sie auch Sondermüll - im Gegensatz zu Glühbirnen, welche Hausmüll sind. Im Volksmund werden die Energiesparlampen bereits "Giftlampen" bezeichnet.
* Falls eine Energiesparlampe zerbricht, darf man Bruchstücke und pulvrige Substanzen nicht mit bloßen Händen berühren und keinesfalls den Staubsauger benutzen, da damit die Quecksilbertröpfchen noch feiner verteilt würden. Nach der Reinigung sollte man gut Lüften, denn das Schwermetall kann schon in geringen Mengen Nerven und Gehirn schädigen".
* Energiesparlampen werden vom Konsumenten abgelehnt. Das belegen die bisherigen Verkaufszahlen ganz eindeutig.
* Energiesparlampen sind viel zu teuer.
* Die Zukunft gehört ohnedies des LED Lampen und nicht den Energiesparlampen.
Übrigens macht der Stromverbauch für Beleuchtung nur 1,5% vom gesamten Energieverbauch eines privaten Haushalts aus. Deshalb sind die Einsparungseffekte unbedeutend. Wenn man wirkungsvoll Energiersparen will, dann müßte man dies bei der Isolierung der Häuser machen. Halogenlampen sind verbesserte Glühlampen Wer dennoch nicht auf die gewohnte Lichtqualität der Glühlampe verzichten möchte, kann - laut einer Presseaussendung der Österreichischen Energieagentur vom 26. August 2009 - ab 1. September 2009 auf Halogenlampen zurückgreifen. Diese sind moderne, bis zu 50 % effizientere Glühlampen. Die Beleuchtungsqualität entspricht jener der klassischen Glühlampe, die Lebensdauer der Halogenlampe ist aber doppelt- bis dreimal so hoch. Erreicht wird dies durch eine Füllung der Lampe mit ungiftigen Edelgasen (Krypton oder Xenon mit Halogenanteil). Neben den bekannten Halogenspots stehen seit kurzem auch Halogenlampen der Effizienzklassen B und C im Design der klassischen Glühlampe (Birnen- und Kerzenform) mit unterschiedlichen Fassungsgrößen zur Verfügung.
Die Politk darf keine Fremdbestimmung sein. Die Bürokratie der EU kann sich nicht über den Willen der Bürger hinwegsetzen. Nicht Mehrheiten (wie im Parlament) bestimmen, was falsch oder richtig ist, sondern Erkenntnisse. Es gibt kein Recht entgegen der Wahrheit. Wahrheit ist die bestmögliche Annäherung der Theorie an die Realität. Wenn es so viele Nachteile der neuen Energiesparlampe gibt, dass ist es Unrecht die alten Glühlampen zu verbieten.
*** Zusendung:
Falls jemand von euch noch Bedarf an Glühbirnen hat, es gibt sie wieder:
Ein schlauer Mensch schlägt die EU und ihre teils fragwürdigen Bürokratien mit ihren eigenen Waffen. Letztes Jahr ist ja das Gesetz erlassen worden, nach welchem Glühbirnen nicht weiter verkauft werden dürfen, da sie einen extrem schlechten Wirkungsgrad von nur rund 5% haben, die restlichen 95% gehen in Form von Wärme verloren. Nun sollen wir die fiesen Energiesparlampen verwenden, die zwar einen besseren Wirkungsgrad haben, aber enorm viel mehr Energie zur Herstellung benötigen und nebenbei noch hochgiftiges Quecksilber enthalten. Die EU hat damit scheinheilig ihre CO2-Bilanz verbessert, aber nur weil ein großer Teil der Energie nun für die Produktion in Asien und Co erzeugt werden muss und dafür innerhalb der EU weniger Energie beim Betrieb der Lampen verbraucht wird. Dem Regenwald tun wir damit also keinen Gefallen! Der zuvor besagte schlaue Mensch hat sich nun folgendes überlegt: Wir importieren wieder die gute alte Glühbirne und verkaufen sie in der EU als elektrische Kleinheizung mit praktischem E27-Anschluss. Der Wirkungsgrad beträgt unglaubliche 95%, die restlichen 5% gehen in Form von Licht verloren. Auf der Webseite ist zu lesen "Die Leuchtwirkung während des Heizvorgangs ist produktionstechnisch bedingt. Sie ist völlig unbedenklich und stellt keinen Reklamationsgrund dar." Die EU-Verordnung ist damit umgangen, denn Heizungen fallen nicht unter das Glühlampenverbot. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades hätte der sogenannte Heatball (dt. Wärmeball) sogar die Energieeffizienzklasse A. Er kann in den Leistungen 75W und 100W für 1,69€ zzgl. Porto erworben werden, davon gehen 30ct als Spende an ein Projekt zum Schutz des Regenwaldes. Hut ab, da hat der Regenwald eindeutig
40.000 als "Kleinheizgeräte" deklarierte "Heatballs" festgehalten
"Heatball": Zum Preis von 1,69 Euro pro Stück zu haben (Foto: heatball.de)
Köln/Bonn/Niederzier (pte/18.11.2010/11:15) - Der Verkauf von 40.000 unter dem Namen "Heatballs" getarnten Glühbirnen in Europa steht auf der Kippe. Denn der Idee zweier deutscher Ingenieure, das EU-Verbot für Glühbirnen mit der Zweckwidmung "Kleinheizgeräte" zu unterlaufen, macht jetzt der Zoll vorerst einen Strich durch die Rechnung. Dieser verwehrte der 30.000 Euro teuren Ware http://heatball.de am Flughafen Köln/Bonn die Freigabe. Die Behörden wollen die Produktsicherheit prüfen. Nachfrage boomt
Eigenen Angaben der Initiatoren Siegfried Rotthäuser und Rudolf Hannot nach versteht sich das Projekt als "Kunst- und Protestaktion". Ein gewerblicher Hintergrund bestünde nicht. Das Vorhaben stieß in der Bevölkerung bereits auf breite Zustimmung. Nach nur wenigen Tagen hatten die beiden Manager der Firma DTG Trading aus Niederzier in Nordrhein-Westfalen in der ersten Auflage 4.000 "Kleinheizgeräte" verkauft - zum Preis von 1,69 Euro pro Stück.
Der stolze Preis der extra für die Aktion in China produzierten 75- und 100-Watt-Glühbirnen soll zu einem Teil einem guten Zweck zugute kommen. 30 Cent sollen pro verkaufter Birne dem Regenwaldschutz zufließen. Die aktuell am Flughafen festsitzende Lieferung aus Asien wurde aufgrund der immensen Bestellungszahlen nötig. Damit fehlt der Nachschub. Kaum verwunderlich, dass auf der Webseite nur noch 75-Watt-E-27-Klar-Birnen zu erwerben sind.
Behörden suchen nach Sprengstoff
Der Staatsapparat bringt sich vor dem Hintergrund der Menge der nachbestellten Leuchtmittel in Stellung. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, hat der Zoll am Dienstag nach Hinweisen der Bezirksregierung Köln, Dezernat 55 für Produktsicherheit und Sprengstoff, die neue Lieferung mit 40.000 Heatballs vorläufig gestoppt. Laut Co-Initiator Rotthäuser hat die Firma nie ein Geheimnis um die Lieferung gemacht und die Behörden darüber informiert.
"Ich verstehe die Aufregung an unserem Kunstprojekt nicht. Den Behörden danken wir aber, dass sie durch ihr Zutun unserer Aktion weitere Popularität verschaffen", erläutert Rotthäuser auf Nachfrage von pressetext. Heizgeräte dieser Art mit einem Wirkungsgrad von 95 Prozent in der Effizienzklasse A seien schließlich nicht verboten. "Was derzeit beim Zoll ist, wird die letzte Bestellung sein. Insofern hätte man auch die Füße stillhalten können", sagt Rotthäuser.
Was mit der Ware passiert, bleibt offen. Der Bezirksregierung nach hat der Zoll diese nicht beschlagnahmt, sondern deren Freigabe "ausgesetzt". An dem Status soll sich solange nichts ändern, bis die scheinbar gefährliche Ware untersucht wurde. Es müsse sichergestellt werden, dass die Heatballs keinen Sprengstoff enthalten. "Im Falle einer Beschlagnahmung klagen wir die im Grundgesetz garantierte Kunstfreiheit ein", so Rotthäuser gegenüber pressetext. (Ende)
Den Computer schneller starten Eine neue Software soll das behäbige Betriebssystem Windows ersetzen Von STEFFEN HAUBNER
Es ist eine Software, die PC-Besitzer täglich nutzen, dabei aber fast nie bemerken. Viele dürften von dem „Basic Input Output System", kurz BIOS, sogar noch nie etwas gehört haben. Dabei ist das BIOS die zentrale Steuereinheit des Computers. Kein Rechner würde ohne es funktionieren. Doch karge Menüs und komplizierte Bedienung halten Nutzer seit rund drei Jahrzehnten davon ab, sich damit auseinanderzusetzen. Nun ist jedoch mit EFI ein Nachfolger in Sicht, der weit mehr Komfort und Optionen bietet. Experten halten es sogar für möglich, dass damit absehbar Betriebssysteme wie Windows ersetzt werden könnten. Bahnt sich auf dem PC eine Revolution an?
Das BIOS ist die grundlegende Verbindung zwischen der Hardware des Computers und dem darauf installierten Betriebssystem. Gesichert ist es auf einer kleinen Speichereinheit des so genannten Mainboards, das gewissermaßen als Rückgrat des PCs all dessen Bestandteile miteinander verbindet. Vereinfacht gesagt ist das BIOS dafür zuständig, den Rechner auf den Start des Betriebssystems vorzubereiten. Es erweckt ihn sozusagen zum Leben. Deshalb ist es unter anderem dafür verant-wortlich, wie schnell oder wie langsam ein PC startklar ist.
Einstellungen im BIOS anpassen
Um das System zu starten führt das BIOS einen Selbsttest durch, leitet die Kommunikation zwischen Software und Hardware ein und überprüft wichtige Systemdaten wie Betriebsspannungen und -temperaturen. Zudem hat der Nutzer die Möglichkeit, Einstellungen vorzunehmen. Wer sich auskennt, kann damit noch etwas mehr Leistung aus seinem PC herausholen. Wer dabei allzu unbedarft vorgeht, kann ihn damit aber auch für immer verstummen lassen.
Einen Blick ins so genannte BlOS- Setup kann man aber gefahrlos riskieren. Kurz nach dem Einschalten des Rechners erscheint eine BIOS-Meldung, etwa.- „Press Fl or DEL to enter Setup". Drückt man in diesem Moment die „ENTF"-Taste.
Die auf der deutschen Tastatur dem englischen „DEL" entspricht, schaut man sozusagen ins Allerheiligste des PC. Welche Einstellungen man vornehmen kann und welche nicht, ist von Mainboard zu Mainboard verschieden.
Von tiefer gehenden Einstellungen sollten Laien jedoch absehen, wenn sie keine irreparablen Schäden an der Hardware riskieren wollen. Doch keine Sorge: Wenn man das Setup, sobald man seine Neugier befriedigt hat, mit der Option „Exit without saving" („Verlassen ohne zu speichern") beendet, ist man auf der sicheren Seite.
Kurios ist, dass sich das BIOS in rund drei Jahrzehnten kaum verändert hat. Es basiert noch immer weitestgehend auf der Version, -die 1981 auf dem ersten Personal Computer von IBM installiert war. Nun soll die in die Jahre gekommene Software endlich einen Nachfolger bekommen. Mehrere Hardwarehersteller wollen ihre Mainboards auf das neue System namens „Extensible Firmware Interface", kurz EFI, umstellen.
„Wir wollen dem Anwender etwas an die Hand geben, das sich besser bedienen lässt als das ursprüngliche BIOS", sagt Sascha Heinrich, der beim Hardware-Hersteller MSI, einem Vorreiter in Sachen BIOS-Erneuerung, für die Mainboards verantwortlich ist. In der Tat ist das Wort „benutzer-freundlich" in Bezug auf die bisherigen BIOS-Versionen blanker Hohn. Mit EFI gibt es nun eine grafische Benutzeroberfläche, die diese Bezeichnung auch verdient. Sie lässt sich auch per Maus steuern und kann über die Netzwerkkarte direkte Verbindung zum Internet aufnehmen. Aber EFI bietet noch einiges mehr. So kann das Programm die Hardwaretreiber wie auch sich selbst auf dem neuesten Stand halten, eine Sicherung der Festplatte durchführen, und es ermöglicht dem Nutzer sogar, im Internet zu surfen, ohne dazu extra den Rechner hochzufahren. In Zeiten, in denen man bereits per Mobiltelefon Mails abrufen kann, bringen immer weniger Menschen die Geduld auf, minutenlang darauf zu warten, bis endlich das Betriebssystem einsatzbereit ist. „Zusammen mit unseren neuen Mainboards werden wir eine CD mit vielen weiteren Anwendungen ausliefern, die sich im Zusammenspiel mit EFI starten lassen", sagt Hein-rich. Sogar einige Spiele sind darunter. Im Januar kommenden Jahres soll es so weit sein. Die Mainboards für Intels neue Prozessorgeneration werden bereits mit EFI ausgestattet sein. Das bewährte BIOS wird aber weiterhin an Bord sein. Nur auf Wunsch wechselt der Nutzer zur neuen Software. Braucht man dann aber überhaupt noch ein Betriebssystem? Oder wird das behäbige Windows absehbar durch eine schlankere und in wenigen Sekunden startende Software ersetzt? „Ein solches Vor Betriebssystem würde sich anbieten, wenn ein Anwender mal eben seine Mails überprüfen oder etwas im Internet nachschauen möchte", sagt Fabian Schusdziara von der Fachzeitschrift „PC Praxis".
»Wir wollen dem Anwender etwas an die Hand geben, das sich besser bedienen lässt als das' ursprüngliche BIOS.«SASCHA HEINRICH-Hardware-Experte
Da immer mehr Anwendungen wie Text- oder Bildbearbeitung nicht auf der lokalen Festplatte durchgeführt werden, sondern ins Internet abwandern, sei es denkbar, dass klassische Betriebssysteme irgendwann überflüssig werden.
So bastelt der Hardware-Hersteller Asus bereits an einem Programm namens „Express Gate", mit dem man unter anderem E-Mails verschicken, Musik hören und über das Internet telefonieren kann. Ein solches System bietet auch MSI. ,Winki m« basiert auf dem freien Betriebssystem Linux und enthält neben Internet-Funktionen auch eine Office-Suite mit Büroanwendungen. Doch warum hat es so lange gedauert, bis sich in Sachen BIOS etwas getan hat? „Die Hersteller haben wohl die Notwendigkeit nicht erkannt", vermutet Schusdziara. Das änderte sich erst, als in den vergangenen Jahren Festplatten mit immer größerer Speicherkapazität auf den Markt kamen. „Das herkömmliche Bios erkennt lediglich Laufwerke mit maximal zwei Terabyte Speicherplatz", bestätigt MSI-Experte Heinrich. Mit EFI erhöhe sich dieser Wert auf acht Milliarden Terabyte - genug für eine ganze Menge Urlaubsvideos und MP3-Musik.
TIPPS
Die fünf besten Tipps,um Windows schneller starten zu lassen, ohne dabei in die BIOS-Software eingreifen zu müssen.
Autostart entrümpeln: Bei jedem Start des Betriebssystems Windows wird eine Unmenge von Programmen aktiviert, die man zwar gespeichert hat, oft aber im Moment gar nicht braucht. Das kostet Zeit. Um diese Startbremsen ausfindig zu machen, gibt man im Eingabefeld des Start-Menüs das Wort „msconfig" ein. Im Fenster „Systemkonfiguration" den Ordner „Systemstart" aufrufen und Oberflüssiges deaktivieren. Später kann man die Programme falls nötig immer noch manuell aufrufen.
Dienste ausschalten: Auf dem gleichen Weg gelangt man zum Ordner „Dienste". Auf dem PC installierte Programme starten häufig eigene Dienste, die meistens überflüssig sind. Aber auch die Windows-Dienste bremsen gehörig. Wer sicher gehen will, keine wichtigen Windows-Funktionen abzuschalten, sollte ein Häkchen bei „alle Microsoft-Dienste verbergen" setzen.
Sparsam installieren: Wirklich schnell startet nur ein völlig jungfräuliches Windows. Jedes Programm oder Tool, das man installiert, verbraucht Ressourcen und macht das System träger. Ab und an sollte man also Oberflüssiges ausmisten, was sich auch positiv auf die Übersichtlichkeit auswirkt.
Festplatte aufräumen: PC-Schädlinge, Spionage- Programme und defragmentierte Festplatten sind Bremsen. Eine Defragmentierung führt man über „Start", „Zubehör", „Systemprogramme", „Defragmen-tierung" durch. Eine ständig aktualisierte Sicherheitssoftware sollte man ohnehin einsetzen.
Tuning-Software: Der Nutzen von Tuning-Programmen ist umstritten. Gute Programme können jedoch für den Nutzer durchaus hilfreich sein, zum Beispiel indem sie Laien durch die oben aufgeführten Prozesse führen oder diese gleich automatisch vornehmen. Empfehlenswert sind „TwinXP" (für Windows XP) und „Twin7" (für Windows 7) von Data Becker (ca. 20 Euro).
Und wieder dauert es Minuten, bis das Betriebssystem endlich startet. (Foto: Thinkstock)
Kassetten wird es bald nicht mehr geben, trotz vieler Fans Von FELIX OHMES
Leiernde Hörspiele, Bandsalat im Autoradio und in langen, schlaflosen Nächten zusammengestellte Mixtapes mit Aufschriften wie „Sommer '92" oder „Für Dich" - all das könnte es bald nicht mehr geben. Denn das bereits vielfach angekündigte Ende der Musik-Kassette, Fans auch bekannt als MC, scheint nun endgültig besiegelt: Eines der letzten großen Kopierwerke hat die Produktion eingestellt. Und dass neben bespielten bald auch keine LeerKassetten mehr hergestellt werden, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Viele fürchten jetzt, dass die Suche nach neuen „MusikCassetten" in Zukunft ähnlich schwierig werden könnte, wie die nach Super-8-Filmen, Diaprojektoren und Schreibmaschinen-Farbbändern.
MP3-Spieler verändern die Dramaturgie
Dabei startete die Evolution der Kassette als Erfolgsgeschichte. Ursprünglich lediglich als Speichermedium für Diktiergeräte gedacht, revolutionierte die „Compact Cassette" im Jahr 1963 schlagartig den kompletten Musikmarkt. Plötzlich war es möglich, Schallplatten zu kopieren, die Reihenfolge der Songs zu verändern, Lieblingslieder aus dem Radio mitzuschneiden -und selbst eigene Mix-Kassetten zusammenzustellen. Die Verkaufszahlen schnellten bis Anfang der 90er Jahre in die Höhe. Allein 1991 wurden in Deutschland knapp 70 Millionen Stück verkauft. Doch als knapp zehn Jahre später neue wiederbespielbare Medien wie Mini-Discs, CD-Roms und MP3-Player auf den Markt kamen, brachen die Verkaufszahlen ein.
Heute ist die Kassette zu einem Nischenprodukt geworden. Doch es gibt sie noch: Die überzeugten Fans und Verfechter von Rec, Play, Pause und Rewind. Denn für sie sind Kassetten - und gerade Mixtapes - viel mehr als lediglich Musik überspielt auf irgendeinem Medium. „Diese Mix-Kassetten sind für viele Leute wie Briefe", erklärt Gerrit Herlyn- vom Institut für Volkskunde der Universität Hamburg, der sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt, und vor einigen Jahre die Ausstellung „Kassetten-Geschichten - Von Menschen und ihren Mixtapes" ins Leben gerufen hat. „Sie sollen dem Hörer auf subtile Weise Botschaften übermitteln wie Sympathie, Liebe, Erinnerungen."
Mit einer gebrannten CD wäre das im Grunde auch möglich - doch glaubt man den Kassetten-Liebhabern, besteht zwischen einem analogen und einem digitalen Musik-Mix ein riesiger Unterschied: „Allein aufgrund des Zeitaufwands wird eine aufgenommene Kassette gleich mit mehr Liebe und Emotionalität verbunden", erklärt Herlyn. Ein CD-Mix oder eine weitergemailte MP3 könne demnach niemals den gleichen Effekt haben wie eine aufwändig erstellte Kassette.
Weiterer Pluspunkt: die Dramaturgie. Denn bei der Kassette gibt es keine „zufällige Wiedergabe" und es können nicht einfach Titel übersprungen werden. .Wenn ich ein Mixtape mache, denke ich mir bei der Reihenfolge der Lieder ja schließlich etwas", meint der 30-jährige Musik-Liebhaber Florian Kolditz aus Düsseldorf. „Da will ich doch nicht, dass sie • mir der Computer oder ein MP3-Player durcheinanderwirft."
Das Ende der Kassette aber scheint endgültig: „Ein Retro-Trend wie beim Vinyl ist für die MC nicht zu erwarten", erklärt Holger Neumann, Geschäftsführer des Tonträger-Herstellers Pallas. „Wenn wir heutein Vinyl-Album pressen, können wir Top-Qualität garantieren. Aber für MC-Kopiermaschinen werden hochwertige Magnetbänder und Cassetten-Gehäuse wegen geringer Nachfrage kaum noch produziert." Auch deswegen werde die Produktion eingestellt. Gerrit Herlyn hingegen hat noch Hoffnung: „Die Polaroid-Produktion war schließlich auch komplett gestoppt und wurde wieder gestartet." Und auch Kassetten-Verfechter Florian Kolditz meint: „Ich hoffe, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis es wirklich keine Kassetten mehr zu kaufen gibt." (mit dpa)
Liebevoll aufgenommene Mix-Tapes mit dem Namen „Sommer '92" können nicht durch gebrannte CDs ersetzt werden. Auch Leiern und Bandsalat hatten bei der Kassette ihren Charme. (Foto: Thinkstock)
(Quelle: Kölnische Rundschau vom16.09.2010)
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Täglich verschwinden Rentner im Internet, weil sie "ALT" und "ENTFERNEN" gleichzeitig drücken.
Online-Festplatten in den heimischen Windows-Explorer einbinden
Kostenlosen Speicherplatz im Internet gibt es von vielen Anbietern. Das Hoch- und Herunterladen von Dateien ist allerdings umständlich, wenn man dafür immer erst die Webseite des Anbieters aufrufen muss. Abhilfe verspricht ein kleines kostenloses Werkzeug, das die Online-Festplatten in den Windows Explorer integriert und genauso anzeigt wie die PC-Festplatte oder einen USB-Stick.
Das englischsprachige Programm mit der Bezeichnung Gladinet Cloud zeigt eine Auswahl von Anbietern wie Sky-Drive von Windows Live (Microsoft), Google Docs oder box.net. Weitere Server lassen sich über FTP oder WebDav registrieren. Die jeweiligen Speicherorte müssen noch „gemounted" werden, damit sie im Betriebssystem ihren Platz finden. Dafür muss jeweils ein kleines Plugin heruntergeladen und installiert werden.
Nach der Anmeldung des Nutzer mit Benutzername und Passwort wird der Datenspeicher im Internet im Windows Explorer dargestellt. Diese Anmeldung ist nur ein einziges Mal erforderlich, die Software speichert die Zugangsdaten in einer verschlüsselten Datei. Der Online-Speicherplatz wird vom Explorer genauso behandelt wie die lokale Festplatte: Dateien lassen sich direkt im Dateimanager öffnen, kopieren, umbenennen oder mit „Drag and Drop" verschieben, (dpa)
GERÄUSCHE AM PC
Leichte, schlecht verarbeitete Gehäuse aus dünnem Stahlblech neigen schnell zum Klappern und Brummen. Zu wenige und zu kleine Luftöffnungen sperren außerdem die Wärme im Gehäuse ein. Diese muss dann von Lüftern mit einer hohen Drehzahl laut aus dem Gehäuse befördert werden.
Selbst schnelle PCs sind heute mit einem Netzteil unter 500 Watt Leistung zu betreiben. Ein kleines Netzteil mit einem „80+"-Siegel ist meistens auch leise.
Ein zu kleiner Kühlkörper auf einem energiehungrigen Prozessor benötigt einen besonders schnellen und damit auch lauten Lüfter. Der Platz für einen Grafikkartenkühler ist sehr gering bemessen. Die Karte sollte wenig Energie in Wärme umwandeln und maximal 130 Watt benötigen.
Billige Lüfter haben billige Lager, kein ausgeklügeltes Flügeldesign und fallen schnell durch verstaubte Lager aus. Folge: Hitzestaus, Hardwaredefekte und Lärmbelästigung.
Ein Verzicht auf eine Festplatte
ist dank SSD-Speicherplatten möglich, aber sehr teuer. Besser eine Notebook-Festplatte einsetzen oder die Platte nicht fest verschrauben, sondern zum Beispiel auf Schaumstoff auf dem Gehäuseboden lagern.